
Der Chiphersteller verkauft sein Texas-Werk, führt neue Transistoren ein und passt seine Strategie an, während der Aktienkurs unter Druck gerät und die Prognosen gedämpft bleiben.
Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG navigiert durch ein anspruchsvolles Marktumfeld, wobei der Aktienkurs aktuell bei 30,70 € notiert - fast 13 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Die signifikante negative Kursentwicklung der letzten 30 Tage spiegelt die aktuellen Herausforderungen wider, mit denen der Konzern konfrontiert ist.
Im Februar 2025 veräußerte Infineon sein 200-mm-Waferwerk in Austin, Texas, für 110 Millionen US-Dollar an SkyWater Technology. Diese Transaktion sichert dem Unternehmen eine langfristige Fertigungspartnerschaft, während SkyWater seine Foundry-Kapazitäten in den USA erweitern kann. Parallel dazu stellte Infineon den CoolGaN G3 Transistor vor, der die Branchenstandardisierung vorantreiben und Kunden eine vereinheitlichte Footprint-Lösung für verschiedene Anwendungen bieten soll.
Gedämpfte Geschäftsprognosen
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CEO Jochen Hanebeck äußerte sich bereits im November 2024 zurückhaltend zum laufenden Geschäftsjahr. Er verwies dabei auf eine verzögerte zyklische Erholung und die daraus resultierende gedämpfte Geschäftsentwicklung, insbesondere in Bereichen außerhalb der künstlichen Intelligenz. Das Unternehmen prognostiziert einen leichten Umsatzrückgang im Vergleich zu den im Vorjahr erzielten 14,96 Milliarden Euro.
Anpassungen für internationale Investoren
Seit dem 1. April 2025 fungiert die Deutsche Bank als neue Depotbank für das American Depositary Receipt (ADR)-Programm von Infineon. Durch dieses Level-I-Programm können US-amerikanische Investoren Aktien des Unternehmens über den OTC-Markt unter dem Symbol IFNNY handeln. Diese Maßnahme unterstreicht Infineons Bemühungen, seine internationale Investorenbasis trotz der aktuellen Marktherausforderungen zu pflegen.
Die deutliche Kursentfernung vom 52-Wochen-Hoch von 38,80 € aus dem Februar 2025 - mit einem Abstand von fast 21 Prozent - verdeutlicht die Marktschwierigkeiten, mit denen der Halbleiterhersteller derzeit konfrontiert ist. Die Volatilität der Aktie liegt mit annualisierten 36,16 Prozent auf 30-Tage-Basis auf erhöhtem Niveau, was die Unsicherheit im gesamten Halbleitersektor widerspiegelt.
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