
Das Medizintechnikunternehmen verzeichnet Umsatzwachstum trotz Kursrückgang, wobei innovative Katheter-Therapien die Geschäftsentwicklung maßgeblich vorantreiben.
Edwards Lifesciences verzeichnete im jüngsten Quartalsbericht einen Nettoumsatz von 1,39 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von 9% im Jahresvergleich entspricht. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei 65,96 Euro und hat im Jahresvergleich deutlich an Wert verloren, mit einem Rückgang von fast 25% in den letzten zwölf Monaten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) lag bei 0,59 Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 0,55 Dollar. Für das Geschäftsjahr 2025 bekräftigte das Unternehmen seine EPS-Prognose mit einem erwarteten Bereich von 2,40 bis 2,50 Dollar je Aktie.
Im Bereich der Transkatheter-Aortenklappenersatz (TAVR) stieg der Umsatz um knapp 6% auf 1,04 Milliarden Dollar, angetrieben durch die starke Nachfrage nach der SAPIEN 3 Ultra RESILIA Klappenplattform. Das Segment der Transkatheter-Mitral- und Trikuspidal-Therapien (TMTT) entwickelte sich mit einem Umsatz von 105 Millionen Dollar im vierten Quartal besonders dynamisch, was einem Anstieg von 78% im Jahresvergleich entspricht. Hierzu trugen insbesondere das PASCAL-Reparatursystem und das EVOQUE-Trikuspidal-Ersatzsystem bei. Der globale Umsatz im chirurgischen Segment erreichte 244 Millionen Dollar, ein Plus von 6% im Jahresvergleich, unterstützt durch das RESILIA-Gewebeportfolio, einschließlich der MITRIS-, INSPIRIS- und KONECT-Klappen.
Klinische Daten und Wettbewerbsdynamik
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Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology präsentierte Medtronic Fünf-Jahres-Ergebnisse für sein Evolut TAVR-System, die vergleichbare Resultate zum chirurgischen Klappenersatz zeigten. Diese Ergebnisse stimmen mit den Fünf-Jahres-Daten von Edwards Lifesciences überein, die belegen, dass die SAPIEN-Klappe bei Patienten mit niedrigem Risiko der Operation nicht unterlegen ist.
Die Wettbewerbsdynamik im Markt für Herzklappenbehandlungen verschärft sich zunehmend. Abbott präsentierte Zwei-Jahres-Daten für sein TriClip-Gerät, die eine Reduzierung der Herzinsuffizienz-Hospitalisierungen um 28% bei Patienten mit schwerer Trikuspidalregurgitation zeigten. Diese Entwicklungen unterstreichen den intensiven Wettbewerb im Bereich der Herzklappen-Therapien.
Institutionelle Investitionen und Aktienperformance
Jüngste Einreichungen zeigen, dass LPL Financial LLC seine Beteiligung an Edwards Lifesciences im vierten Quartal um 8,8% erhöhte und nun 261.680 Aktien im Wert von etwa 19,37 Millionen Dollar besitzt. Im Gegensatz dazu reduzierte B. Metzler seel. Sohn & Co. AG seinen Anteil um 20,8% auf 63.646 Aktien mit einem Wert von 4,71 Millionen Dollar.
Die Aktie notiert derzeit mit einem Abstand von knapp 20% zum 52-Wochen-Tief, das im Juli 2024 bei 55,05 Euro erreicht wurde. Vom 52-Wochen-Hoch von 87,22 Euro, das Ende Juni 2024 markiert wurde, ist der Kurs allerdings noch immer rund 24% entfernt. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltenden Herausforderungen wider, denen sich das Unternehmen im aktuellen Marktumfeld stellen muss, trotz der soliden finanziellen Ergebnisse und Innovationen in seinem Produktangebot.
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