
Der Bioenergiespezialist aus Sachsen-Anhalt verzeichnet massive Werteinbußen gegenüber 2024, während Finanzexperten dennoch Wachstumschancen prognostizieren.
Die Verbio SE verzeichnet derzeit erhebliche Kursverluste an der Börse. Mit einem aktuellen Kurs von 8,89 Euro liegt die Aktie des Biokraftstoffproduzenten mehr als 56 Prozent unter ihrem Stand vor einem Jahr. Besonders bemerkenswert ist der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 23,22 Euro aus dem Juni 2024 - ein Rückgang von knapp 62 Prozent. Auch die jüngste Entwicklung zeigt mit einem Minus von fast 8 Prozent innerhalb der letzten sieben Tage eine anhaltende Schwäche.
Die in Zörbig, Sachsen-Anhalt, ansässige Verbio SE produziert Biokraftstoffe und chemische Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rapsöl, Roggen, Weizen, Mais und Stroh. Das Unternehmen betreibt neben den deutschen Standorten auch Produktionsanlagen in Indien, den USA, Kanada, Polen und Ungarn und beschäftigt etwa 1.395 Mitarbeiter.
Analysten bleiben trotz Kursverlusten optimistisch
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Trotz der negativen Kursentwicklung zeigen sich Analysten weiterhin überwiegend optimistisch für die Verbio-Aktie. Von sechs Experten empfehlen vier den Kauf der Aktie, während zwei zum Halten raten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 14,97 Euro, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial von etwa 67 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs darstellt. Das höchste Kursziel wird sogar mit 17,00 Euro angegeben.
Technische Indikatoren deuten auf anhaltende Schwäche hin
Aus technischer Sicht befindet sich die Verbio-Aktie seit Dezember 2022 in einem langfristigen Abwärtstrend, in dessen Verlauf der Wert insgesamt 85,60 Prozent eingebüßt hat. Die jüngsten Entwicklungen verstärken dieses Bild: Mit einem RSI-Wert von 29,3 ist die Aktie aktuell im überverkauften Bereich. Der Kurs liegt zudem deutlich unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten - besonders auffällig ist der Abstand von über 34 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt.
Die hohe annualisierte Volatilität von über 59 Prozent verdeutlicht die ausgeprägte Kursschwankungsanfälligkeit des Papiers. Das 52-Wochen-Tief von 8,24 Euro vom März 2025 ist mit dem aktuellen Kurs nicht mehr weit entfernt, was auf eine kritische technische Situation hinweist. Während der Titel im 30-Tage-Vergleich ein Plus von knapp 4 Prozent verzeichnen konnte, dominiert im Gesamtbild mit einem Jahresverlust von fast 27 Prozent weiterhin die negative Tendenz.
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