
Pharmaeinzelhandelskonzern Walgreens durchläuft Neuausrichtung unter neuer Führung mit Filialreduzierung und strategischer Umstrukturierung trotz finanzieller Herausforderungen.
Walgreens Boots Alliance (WBA) hat kürzlich bedeutende Unternehmensumstrukturierungen durchlaufen, wobei die Übernahme durch Sycamore Partners und strategische Filialschließungen im Mittelpunkt stehen. Der Aktienkurs von Walgreens steht aktuell bei 10,30 €, was einem Zuwachs von mehr als 5% im letzten Monat entspricht, obwohl die Aktie im 12-Monats-Vergleich einen Rückgang von über 40% verzeichnet.
Im März 2025 stimmte Walgreens Boots Alliance einer Übernahme durch Sycamore Partners zu, einer Private-Equity-Firma, die sich auf Investitionen im Einzelhandel und Konsumgüterbereich spezialisiert hat. Der etwa 10 Milliarden Dollar schwere Deal umfasst eine Barvergütung von 11,45 Dollar pro WBA-Aktie sowie eine potenzielle zusätzliche Vergütung von bis zu 3,00 Dollar pro Aktie, abhängig von der künftigen Monetarisierung der VillageMD-bezogenen Vermögenswerte. Diese Akquisition soll Walgreens die nötige Flexibilität bieten, seine Geschäftsabläufe fern vom Druck der öffentlichen Märkte zu restrukturieren und zu verbessern.
Strategische Filialschließungen und Geschäftstransformation
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Als Teil seiner laufenden Bemühungen zur Straffung des Geschäftsbetriebs hat Walgreens Pläne angekündigt, etwa 500 US-Standorte im Jahr 2025 zu schließen. Diese Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, 1.200 leistungsschwache Filialen über mehrere Jahre hinweg zu schließen. Damit reagiert das Unternehmen auf Herausforderungen wie sinkende Erstattungen für Verschreibungen, steigende Betriebskosten und den wachsenden Wettbewerb durch Online-Händler.
Trotz dieser Schließungen beabsichtigt Walgreens, ein solides Netzwerk von etwa 6.000 profitablen Standorten aufrechtzuerhalten und Investitionen in diese Filialen zu konzentrieren, um zukünftiges Wachstum zu fördern. Das Unternehmen befindet sich mit der Aktie aktuell fast 39% über dem 52-Wochen-Tief von 7,42 €, was auf eine gewisse Erholung hindeutet.
Walgreens wird voraussichtlich am 3. April 2025 seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2025 veröffentlichen. Analysten erwarten einen Gewinn von 0,53 Dollar pro Aktie, was einem Rückgang von etwa 55,8% gegenüber 1,20 Dollar pro Aktie im gleichen Quartal des Vorjahres entspricht. Diese Prognose spiegelt die anhaltenden Herausforderungen im Einzelhandelsapothekensektor wider.
Zu den jüngsten rechtlichen Entwicklungen gehört eine Sammelklage gegen Walgreens Boots Alliance wegen angeblicher Verstöße gegen bundesstaatliche Wertpapiergesetze zwischen dem 2. April 2020 und dem 16. Januar 2025. Die Einzelhandelsapothekenbranche sieht sich weiterhin mit Gegenwind durch verschiedene Faktoren konfrontiert, darunter sich verändernde Verbraucherpräferenzen zugunsten des Online-Shoppings, wirtschaftlicher Druck auf die Konsumausgaben und betriebliche Herausforderungen wie Diebstahl und regulatorische Compliance-Probleme.
Die jüngsten strategischen Entscheidungen von Walgreens Boots Alliance, einschließlich der Filialschließungen und der Übernahme durch Sycamore Partners, sind Teil eines umfassenden Plans, diese Herausforderungen zu bewältigen und das Unternehmen für zukünftigen Erfolg zu positionieren. Mit einem RSI-Wert von 74,5 zeigt die Aktie derzeit Anzeichen einer Überkauftheit, während der Kurs mit über 6,75% deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt liegt.
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