
Der Bahnfahrzeughersteller aus der Schweiz gewinnt wichtige Verträge in Süditalien und Polen, während Experten für 2025 einen Gewinnsprung auf 1,18 CHF je Aktie vorhersagen.
Stadler Rail hat kürzlich zwei bedeutende Aufträge in Europa erhalten, die das Wachstum des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers unterstützen. In einem aktuellen Vertrag mit Ferrovie della Calabria (FdC) wird Stadler Rail drei diesel-elektrische Meterspurtriebzüge liefern. Die Produktion dieser Fahrzeuge erfolgt am Hauptsitz in Bussnang, wobei die Inbetriebnahme für Anfang 2027 auf der Strecke zwischen Cosenza und Catanzaro geplant ist. Dieser Auftrag festigt die Marktpräsenz des Unternehmens in Italien.
Parallel dazu konnte Stadler Rail Ende März einen weiteren Auftrag aus Polen verbuchen. Die polnische Regionalbahn Koleje Mazowieckie bestellte 14 zusätzliche Flirt-Triebzüge, wodurch 200 neue Arbeitsplätze entstehen werden. Diese Auftragsgewinne in verschiedenen europäischen Ländern zeigen die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Herstellers und könnten sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung auswirken.
Finanzielle Kennzahlen und Prognosen
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Stadler Rail?
Der Umsatz von Stadler Rail belief sich im Jahr 2024 auf 3,256 Milliarden Schweizer Franken, mit einem Gewinn pro Aktie von 0,38 CHF. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 prognostizieren Analysten einen deutlichen Anstieg des Gewinns pro Aktie auf 1,18 CHF sowie eine Dividende von 0,70 CHF. Diese Prognosen deuten auf eine potenziell positive Entwicklung der Geschäftszahlen hin, die teilweise durch die kürzlich gewonnenen Aufträge unterstützt werden könnte.
Analystenbewertungen
Die durchschnittliche Einschätzung von acht Analysten zur Stadler Rail Aktie liegt derzeit bei "Hold". Das durchschnittliche Kursziel beträgt 21,31 CHF, wobei die individuellen Schätzungen zwischen 17,00 CHF und 25,00 CHF variieren. Diese vorsichtig optimistische Haltung der Analysten spiegelt sowohl die Wachstumspotenziale durch die neuen Aufträge als auch die allgemeinen Marktbedingungen wider. Die breite Spanne der Kursziele verdeutlicht unterschiedliche Einschätzungen bezüglich der mittelfristigen Entwicklungsperspektiven des Unternehmens im europäischen Schienenfahrzeugmarkt.
Die jüngsten Auftragseingänge aus Italien und Polen könnten Stadler Rails Marktposition in diesen Ländern weiter festigen und sich langfristig positiv auf die finanzielle Performance auswirken. Die Diversifikation der Aufträge über verschiedene europäische Märkte hinweg demonstriert zudem die Fähigkeit des Unternehmens, in unterschiedlichen Marktsegmenten und Regionen erfolgreich zu agieren.
Stadler Rail-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Stadler Rail-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:
Die neusten Stadler Rail-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Stadler Rail-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Stadler Rail: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...