
Neubesetzung der Führungsspitze bei Match Group soll sinkende Nutzerzahlen bekämpfen und KI-Innovation vorantreiben, während Finanzkennzahlen gemischte Signale senden.
Match Group hat im Februar Spencer Rascoff als neuen CEO ernannt, der die Nachfolge von Bernard Kim antritt. Diese Umstrukturierung in der Führungsebene zielt darauf ab, die rückläufige Nutzeraktivität zu adressieren und Innovationen im gesamten Produktportfolio des Unternehmens voranzutreiben, insbesondere bei den Hauptplattformen Tinder und Hinge. Die Match-Aktie notiert derzeit bei 29,07 €, was einem Rückgang von 8,55% seit Jahresbeginn entspricht. Besonders auffällig ist der Abstand von 18,05% zum 52-Wochen-Hoch von 35,48 €, das Mitte Oktober 2024 erreicht wurde.
Die Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr zum 31. Dezember 2024 zeigen ein gemischtes Bild. Der Gesamtumsatz belief sich im vierten Quartal auf 860 Millionen Dollar, was einem Rückgang von 1% im Jahresvergleich entspricht. Für das Gesamtjahr konnte das Unternehmen jedoch einen Umsatzanstieg von 3% auf 3,479 Milliarden Dollar verzeichnen. Das Betriebsergebnis sank im vierten Quartal um 14% auf 223 Millionen Dollar, während das Betriebsergebnis für das Gesamtjahr um 10% auf 823 Millionen Dollar zurückging.
Operative Kennzahlen und Dividende
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Match?
Das bereinigte Betriebsergebnis (AOI) betrug im vierten Quartal 324 Millionen Dollar (38% Marge) und für das Gesamtjahr 1,252 Milliarden Dollar (36% Marge), was im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil blieb. Die Anzahl der zahlenden Nutzer sank im vierten Quartal um 4% auf 14,6 Millionen, während der durchschnittliche Umsatz pro zahlender Nutzer um 3% auf 19,29 Dollar stieg.
Der Verwaltungsrat hat eine Quartalsdividende von 0,19 Dollar pro Aktie beschlossen, die am 17. April 2025 an die am 3. April 2025 eingetragenen Aktionäre ausgezahlt wird. Bemerkenswert ist auch die Volatilität der Aktie, die mit 34,55% (annualisiert über 30 Tage) relativ hoch ausfällt und den aktuellen Übergangszustand des Unternehmens widerspiegelt.
Institutionelles Interesse und strategischer Ausblick
Auf institutioneller Ebene hat Groupama Asset Management eine neue Position im Wert von etwa 41,66 Millionen Dollar erworben, während Schroder Investment Management Group seine Beteiligung im vierten Quartal um 2,6% reduziert hat. Diese Bewegungen könnten Hinweise auf unterschiedliche Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens geben.
Strategisch konzentriert sich Match Group darauf, künstliche Intelligenz zu nutzen, um das Nutzererlebnis zu verbessern und Wachstum zu fördern. Das Unternehmen geht davon aus, dass KI-getriebene Initiativen ab 2026 wesentlich zum Wachstum beitragen werden. Die kommenden Quartale werden entscheidend sein, um die Auswirkungen des Führungswechsels und der strategischen Neuausrichtung auf die Nutzeraktivität und die finanzielle Leistung zu bewerten.
Match-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Match-Analyse vom 3. April liefert die Antwort:
Die neusten Match-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Match-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Match: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...