
Der Technologiekonzern könnte aufgrund neuer US-Zölle gegen China und Indien erhebliche Margeneinbußen erleiden. Die Börse reagierte mit deutlichen Kursabschlägen.
Die Apple Inc. steht vor erheblichen Herausforderungen durch die jüngst von US-Präsident Donald Trump verhängten Handelszölle gegen China und Indien. Nach Einschätzung von Analysten könnte der Tech-Gigant einen empfindlichen Schlag für seine Bruttomargen hinnehmen müssen, da über 90 Prozent der Apple-Produktion in China stattfindet. Sollte das Land keine Ausnahmeregelung von Trumps neuen Zöllen erhalten, droht dem Unternehmen ein Rückgang der Gesamtbruttomargen um bis zu 9 Prozent. Die neuen Abgaben auf chinesische Importe belaufen sich auf zusätzliche 34 Prozent, wodurch die Gesamtzölle auf chinesische Einfuhren auf 54 Prozent ansteigen. Dies stellt eine erhebliche Belastung für Unternehmen wie Apple dar, die stark auf Produktionskapazitäten in China angewiesen sind.
Kurseinbruch und weitere Risikofaktoren
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Die Aktien des iPhone-Herstellers verzeichneten infolge dieser Nachrichten einen deutlichen Einbruch von bis zu 7 Prozent im nachbörslichen Handel am Mittwoch und führten damit die Verluste unter den "Magnificent Seven" an der Wall Street an. Neben China ist Apple auch in Taiwan präsent, das mit Zöllen von 32 Prozent belegt wurde. Zusätzlich könnten die gegen Indien verhängten Zölle von etwa 26 Prozent die Bruttomargen des Konzerns um weitere 0,5 Prozent schmälern, sofern die verbleibende Produktion dort angesiedelt ist. Marktbeobachter nehmen derzeit eine abwartende Haltung ein, was die konkrete Umsetzung der Zölle angeht. Die neuen Handelshemmnisse werden voraussichtlich von US-Importeuren getragen, wobei Unternehmen die Kosten wahrscheinlich an Verbraucher weitergeben werden. Dies könnte nicht nur die US-Inflation anheizen, sondern auch das Risiko einer globalen und amerikanischen Rezession erhöhen. Besonders besorgniserregend ist die Lage für die Technologie- und Automobilbranche, zwei Sektoren mit ausgeprägter Abhängigkeit vom internationalen Handel, die voraussichtlich am stärksten von den Zöllen betroffen sein werden.
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