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MORNING BRIEFING - USA/Asien

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Schanghai und Hongkong bleiben die Börsen wegen des Totengedenktags (Qingming) geschlossen.

TAGESTHEMA

Die USA verhängen einen pauschalen Zoll in Höhe von 10 Prozent auf alle Importe und dazu weitere, von Land zu Land unterschiedlich hoch ausfallende Zölle. US-Präsident Donald Trump sagte: "Wir werden von anderen Ländern das verlangen, was sie von uns an Zöllen verlangen....Reziprok, das heißt, sie tun es uns an und wir tun es ihnen an, ganz einfach, einfacher geht es nicht." Trump sagte, ab Mitternacht werde ein Zoll in Höhe von 25 Prozent auf alle im Ausland hergestellten Automobile erhoben. Trump hielt eine Tabelle mit einer Liste von Ländern in der Hand, auf der die von diesen erhoben Zölle aufgeführt waren und daneben die nun von den USA im Gegenzug erhobenen Zölle - im Durchschnitt jeweils etwas halb so hoch. Trump sagte, die USA erhöben "einen vergünstigten Gegenzoll, weil die USA freundlich seien. Für China werde ein Zoll von 34 Prozent erheben, für Europa von 20 Prozent und für Japan von 24 Prozent. "Diese Zölle werden uns ein Wachstum bescheren, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben", sagte Trump. Er wies darauf hin, dass Unternehmen nur dann keine Zölle zahlen müssten, wenn sie ihre Produkte in den USA herstellten.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 228.000 
     zuvor:  224.000 
 
     Handelsbilanz Februar 
     PROGNOSE: -123,4 Mrd USD 
     zuvor:  -131,4 Mrd USD 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) März 
     PROGNOSE:   54,2 
     1. Veröff.:  54,3 
     zuvor:    51,0 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe März 
     PROGNOSE:   52,9 Punkte 
     zuvor:    53,5 Punkte 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   5.541,00 -3,0% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 19.062,25 -3,5% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    7.859,70 -0,9% 
Nikkei-225 (Tokio)    34.571,15 -3,2% 
Hang-Seng (Hongk.)    22.718,75 -2,1% 
Schanghai-Comp.      3.332,51 -0,5% 
Kospi (Seoul)       2.478,70 -1,1% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Schwach - Nachdem US-Präsident Donald Trump neue Importzölle gegen alle Länder verkündet hat, mit denen die USA Handel treiben, geht es an den Aktienmärkten in Ostasien und in Australien abwärts. Neben einem Basiszoll von 10 Prozent kündigte Trump von Land zu Land unterschiedliche zusätzliche Zölle an, die ab Mitte kommender Woche in Kraft treten sollen. "Die asiatischen Volkswirtschaften werden von den gegenseitigen Zöllen der USA am stärksten betroffen sein", sagt Marcel Thieliant, Leiter des Bereichs Asien-Pazifik bei Capital Economics. Ökonomen gehen allgemein davon aus, dass die Zölle letztlich nicht nur wachstumshemmend und inflationstreibend sein werden - umso mehr als mit Gegenreaktionen zu rechnen ist, mit der Gefahr eines globalen Handelskrieges. Nach Schätzungen der Citigroup könnten die Zölle beispielsweise das Wirtschaftswachstum Chinas um 2,4 Prozentpunkte und das Exportwachstum um 15,4 Prozentpunkte verringern. Am stärksten fällt die negative Reaktion in Tokio aus. Hier wird der Druck auf die Kurse dadurch verstärkt, dass der Yen kräftig aufwertet im Zuge einer breiten Dollarschwäche mit den befürchtet negativen Folgen für die US-Konjunktur durch die Zölle. Das verteuert Exporte Japans auf Dollarbasis zusätzlich. Der Dollar kommt von rund 149,80 zur gleichen Vortageszeit auf 147,33 Yen zurück.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     42.225,32 +0,6%  235,36   -1,3% 
S&P-500    5.670,97 +0,7%  37,90   -4,6% 
NASDAQ Comp 17.601,05 +0,9%  151,16   -9,6% 
NASDAQ 100  19.581,78 +0,7%  145,36   -7,5% 
 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien)  976 Mio 1.001 Mio 
Gewinner       1.949   1.726 
Verlierer       790   1.026 
Unverändert       97     86 
 

Fester - Im Vorfeld der nach Börsenschluss angekündigten neuen US-Zölle legten die Indizes erneut zu. Marktbeobachtern zufolge dürften die Akteure darauf gehofft und gesetzt haben, dass die sogenannten reziproken Zölle nicht so scharf ausfallen würden. Tesla drehten nach anfänglichen Verlusten in Reaktion auf schwache Absatzzahlen kräftig ins Plus und gewannen 5,3 Prozent. Auslöser war ein Bericht, wonach US-Präsident Trump angekündigt haben soll, dass Tesla-Chef Elon Musk in den kommenden Wochen von seiner derzeitigen Rolle als Regierungspartner zurücktreten werde. Am Markt sorgte das für Zuversicht, dass sich Musk wieder stärker um Tesla kümmern dürfte, wo es zuletzt alles andere als rund lief. Rivian verloren 6,0 Prozent. Der Elektroautobauer lieferte weniger Fahrzeuge aus als erwartet, bekräftigte aber die Jahresprognose.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt kam es nach dem jüngsten starken Rückgang der Renditen zu einer moderaten Gegenbewegung. Die Rendite zehnjähriger Papiere gewann 4,0 Basispunkte auf 4,20 Prozent.

DEVISEN

zuletzt    +/- %   00:00 Mi, 09:21  % YTD 
EUR/USD    1,0944     1,1   1,0828   1,0782  +4,6% 
EUR/JPY    160,91     -0,1   161,03   161,41  -1,1% 
EUR/GBP    0,8361     0,4   0,8331   0,8356  +0,7% 
GBP/USD    1,3089     0,7   1,3000   1,2903  +3,8% 
USD/JPY    147,04     -1,1   148,72   149,70  -5,5% 
USD/KRW   1.464,20     -0,2  1.467,05  1.466,05  -0,6% 
USD/CNY    7,1899     -0,5   7,2270   7,1791  +0,2% 
USD/CNH    7,3078     -0,2   7,3254   7,2780  -0,5% 
USD/HKD    7,7827     0,0   7,7826   7,7808  +0,2% 
AUD/USD    0,6291     0,5   0,6260   0,6298  +1,1% 
NZD/USD    0,5757     0,7   0,5720   0,5729  +2,3% 
BTC/USD  83.348,30     -1,7 84.829,95 84.186,65  -9,3% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar gab im Umfeld der Ankündigung neuer US-Zölle nach, der Dollarindex verlor 0,4 Prozent, der Euro stieg auf zuletzt rund 1,0830 Dollar. Die Zölle dürften die US-Wirtschaft schwächen, zugleich könnte die ebenfalls anziehend erwartetet US-Inflation es der US-Notenbank erschweren, mit Zinssenkungen gegenzusteueren und die Konjunktur zu stützen, hieß es. Nun gelte es, die Reaktionen der von den Zöllen betroffenen Handelspartner abzuwarten. Außerdem stelle sich die Frage, was Trump nach seinen Zollbeschlüssen als nächstes tun werde.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   69,85    70,01   -0,2%   -0,16  +1,6% 
Brent/ICE   73,12    73,37   -0,3%   -0,25  +0,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise stiegen im US-Handel um bis zu knapp 1 Prozent. Gestützt hätten weiter die jüngsten Drohungen Donald Trumps gegenüber den Ölförderländern Russland und Iran, hieß es.

METALLE

zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold     3132,32   3134,15   -0,1%   -1,83 +18,7% 
Silber     30,34    31,46   -3,6%   -1,12 +11,7% 
Platin    893,22    911,67   -2,0%   -18,45  +3,9% 
Kupfer    4,8985    5,0405   -2,8%   -0,14 +20,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die anhaltend hohe Unsicherheit trieb Anleger weiter in den vermeintlich sicheren Gold-Hafen. Der Preis des Edelmetalls markierte erneut ein Rekordhoch. Die Feinunze verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 3.124 Dollar.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

CHINA - Konjunktur

Der von Caixin Media Co und dem Research-Haus S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor erhöhte sich im März auf 51,9 (Februar: 51,4) Punkte. Der Index lag den 27. Monat in Folge oberhalb der Wachstumsschwelle.

CHINA - Zollpolitik

China wird "entschlossene" Gegenmaßnahmen gegen die Zölle der Trump-Regierung auf chinesische Waren ergreifen, um seine Interessen zu schützen, wie das chinesische Handelsministerium mitteilte, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass die USA eine weitere Abgabe von 34 Prozent auf chinesische Waren erheben werden, zusätzlich zu den Anfang des Jahres verhängten Zöllen in Höhe von 20 Prozent. "China fordert die USA auf, ihre einseitigen Zollmaßnahmen unverzüglich zurückzunehmen und mit den Handelspartnern zusammenzuarbeiten, um die Differenzen durch einen fairen und konstruktiven Dialog zu lösen", erklärte das Ministerium, ohne Einzelheiten zu den Gegenmaßnahmen zu nennen.

JAPAN - Zollpolitik

Japans Regierung wird seinem Handelsminister zufolge die USA weiterhin auffordern, das asiatische Land von neuen US-Zöllen auszunehmen.

MALAYSIA - Zollpolitik

erwägt geeignete Maßnahmen gegen die Auswirkungen aus US-Zöllen. Das Handelsministerium des südostasiatischen Landes teilte mit, dass man sich aktiv mit den US-Behörden für "faire Handelsbeziehungen" einsetze.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2025 01:47 ET (05:47 GMT)

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