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WKN: 555200 | ISIN: DE0005552004 | Ticker-Symbol: DHL
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04.04.25
15:52 Uhr
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Dow Jones News
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte: DHL, DEEPL, JUNGHEINRICH, HOLCIM, SANOFI, THALES

Finanznachrichten News

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Schanghai und Hongkong bleiben die Börsen wegen des Totengedenktags (Qingming) geschlossen.

AKTIENMÄRKTE (12:55 Uhr)

Index            zuletzt +/- % +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.152,21 -2,9%   +8,3% 
Stoxx-50          4.463,33 -2,3%   +6,0% 
DAX            21.842,94 -2,4%   +12,5% 
FTSE            8.608,48   0%   +3,2% 
CAC            7.645,25 -2,7%   +6,5% 
Nikkei-225        34.735,93 -2,8%   -10,4% 
Hang-Seng-Index      22.849,81 -1,4%   +15,7% 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL     zuletzt  VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    68,34    70,01   -2,4%   -1,67  +1,6% 
Brent/ICE    71,62    73,37   -2,4%   -1,75  +0,2% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold      3110,61   3134,15   -0,8%   -23,54 +19,4% 
Silber      29,44    31,46   -6,4%   -2,02 +12,6% 
Platin     872,11    911,67   -4,3%   -39,56  +4,1% 
Kupfer      4,91     5,04   -2,6%   -0,13 +21,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Konjunktursorgen lassen den Ölpreis deutlich nachgeben. Die Akteure am Ölmarkt fürchten, dass die Nachfrage als Folge eines Handelskriegs drastisch zurückgehen werde.

Angesichts der sich eintrübenden Aussichten für die Konjunktur und die Aktienbörsen flüchten die Anleger in "sichere Häfen", allen voran das Gold. Der Preis des Edelmetalls hat über Nacht kräftig zugelegt und ein neues Rekordhoch erreicht. Aktuell kommt der Goldpreis wieder etwas zurück.

AUSBLICK AKTIEN USA

Die US-Börsen dürften mit kräftigen Verlusten in den Handel am Donnerstag starten, nachdem Präsident Donald Trump am späten Mittwoch die Details seiner Strafzölle bekanntgegeben hat. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 3 Prozent im Minus.

Die USA werden Einfuhren aus anderen Ländern künftig pauschal mit zusätzlichen Zöllen von 10 Prozent belegen. Für einige Handelspartner sind diese Zölle jedoch noch höher. Auf Importe aus der EU kommen 20 Prozent, auf japanische Waren 24 und auf chinesische 34 Prozent. Marktteilnehmer befürchten, dass die höheren Zölle die Inflation in die Höhe treiben, die Gewinne der Unternehmen schmälern und die Wirtschaft letztlich in eine Rezession treiben werden. Eine steigende Inflation könnte die US-Notenbank sogar zwingen, die Zinsen zu erhöhen, heißt es.

Dieses Szenario belastet besonders die zinssensitiven Technologiewerte, die im nachbörslichen Handel am Mittwoch schon heftige Verluste verbucht hatten. Vorbörslich verbilligen sich Apple nun um 7,5 Prozent. Der iPhone-Hersteller ist sehr stark von asiatischen Zulieferern abhängig. Die Analysten der Citigroup rechnen vor, dass die kumulierten Zölle auf Einfuhren aus China 54 Prozent betragen würden, die Apple nicht an die Kunden weitergeben könnte. In der Folge würde die Bruttomarge um etwa 9 Prozent schrumpfen. Auch der Sportartikelhersteller Nike (-9,5%) lässt einen Großteil seiner Produkte in Asien fertigen. Der Discounter Dollar Tree (-11%) bezieht ebenfalls einen Großteil seines Warenangebots aus China.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 228.000 
     zuvor:  224.000 
 
  14:30 Handelsbilanz Februar 
     PROGNOSE: -123,4 Mrd USD 
     zuvor:  -131,4 Mrd USD 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) März 
     PROGNOSE:   54,2 
     1. Veröff.:  54,3 
     zuvor:    51,0 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe März 
     PROGNOSE:   52,9 Punkte 
     zuvor:    53,5 Punkte 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Mit kräftigen Verlusten reagieren die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Rest der Welt. Die von ihm am Mittwoch verkündeten Vergeltungszölle sind nach Wahrnehmung der Marktteilnehmer höher als befürchtet ausgefallen. Trump beschwöre mit den Zöllen einen regelrechten Handelskrieg herauf, heißt es. Aus Sorge vor den negativen Folgen der Zölle für Konjunktur und Unternehmensgewinne weltweit werden Aktien verkauft und Anleihen in ihrer Funktion als sicherer Hafen gekauft - die Marktzinsen sinken also. Besonders schwach zeigt sich das Luxusgütersegment. Europäische Luxusunternehmen gehören nach Einschätzung von RBC Capital Markets zu den großen Verlierern. Zu dem Segment gehören auch die Sportartikelhersteller wie Adidas oder Puma. Deren Kurse knicken um jeweils rund 10 Prozent ein, weil die USA besonders hohe Zölle auf den Schuhproduktionsstandort Vietnam von 46 Prozent verhängt haben. Profiteur der Zollthematik sind Aktien aus von davon mutmaßlich nicht direkt betroffenen Branchen. Der Stoxx-Subindex der Immobilienwerte gewinnt 2,5 Prozent, der Index der Versorger 2,1 Prozent. Sie profitieren zugleich auch besonders davon, dass die Zinsen sinken. Auch die als defensiv geltenden Aktien aus der Nahrungsmittelbranche halten sich gut mit einem Plus von 0,8 Prozent, ebenso Telekomaktien (+0,4%). Am Ende bei den Branchenindizes rangieren Banken mit einem Minus von 3,8 Prozent. Für den Subindex der Ölaktien geht es um 3 Prozent nach unten, weil bei einer Konjunkturabschwächung auch die Ölnachfrage sinken dürfte. Der Subindex der Autowerte verliert 1,7 Prozent. Hier war zuvor bereits klar, dass Importe in die USA nun mit 25 Prozent belastet werden. Aktien der Pharmabranche können sich dem breiten Abwärtstrend entziehen, weil US-Präsident Trump Pharmazeutika vorerst von seinen gegenseitigen Zöllen auf globale Importe ausgenommen hat. Der Branchenindex gibt um 0,6 Prozent nach. Stärker unter Druck stehen auch Logistikaktien, weil ein schwächerer Welthandel das Geschäft von Postunternehmen oder Reedereien bremsen wird. Im DAX verlieren Deutsche Post 4 Prozent, Moeller Maersk rutschen in Kopenhagen um fast 7 Prozent ab und Kühne + Nagel in Zürich um fast 8 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:10  % YTD 
EUR/USD     1,1072    +2,2%   1,0828   1,0857  +4,6% 
EUR/JPY    162,4425    +0,9%  161,0315  162,7140  -1,1% 
EUR/CHF     0,9550    -0,0%   0,9551   0,9578  +2,2% 
EUR/GBP     0,8405    +0,9%   0,8331   0,8372  +0,7% 
USD/JPY    146,7195    -1,3%  148,7225  149,8705  -5,5% 
GBP/USD     1,3172    +1,3%   1,3000   1,2968  +3,8% 
USD/CNY     7,1874    -0,5%   7,2270   7,1771  +0,2% 
USD/CNH     7,3023    -0,3%   7,3254   7,2756  -0,5% 
AUS/USD     0,6345    +1,3%   0,6260   0,6301  +1,1% 
Bitcoin/USD 83.455,30    -1,6% 84.829,95 86.392,45  -9,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Starke Verluste beschert die US-Zollpolitik dem Dollar. Er gibt auf breiter Front nach, besonders gegenüber dem Yen mit dessen Ruf als sicherem Hafen. Der Dollarindex fällt um 1,7 Prozent. Der Welthandel werde überwiegend in der Leitwährung Dollar abgewickelt. Sollte die globale Konjunktur nun erlahmen, werde auch die Nachfrage nach dem Dollar sinken, heißt es im Handel.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Die von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch verkündeten neuen Importzölle gegen alle Länder, mit denen die USA Handel treiben, haben am Donnerstag an den Aktienmärkten in Ostasien zu Kursverlusten geführt. Diese fielen aber sehr unterschiedlich aus. Am stärksten reagierte der Nikkei-225-Index (-2,8%) in Tokio. Hier wurde der Druck auf die Kurse dadurch verstärkt, dass der Yen kräftig aufwertete im Zuge der breiten Dollarschwäche angesichts befürchteter negativer Folgen für die US-Konjunktur durch die Zölle. Der festere Yen verteuert Exporte Japans auf Dollarbasis zusätzlich. Neben einem Basiszoll von 10 Prozent kündigte Trump von Land zu Land unterschiedliche zusätzliche Zölle an, die ab Mitte kommender Woche in Kraft treten sollen. Trumps Vergeltungszölle seien viel höher als erwartet, und das lasse die Anleger eine erhebliche Abschwächung des globalen Wachstums befürchten, kommentierte Jyske Markets. In Tokio führten Chip- und Finanzwerte die Verliererliste an. Kioxia Holdings büßten beispielsweise 11 Prozent ein, Advantest 4,5 Prozent. Mizuho Financial Group verloren 8,0 Prozent, Mitsubishi UFJ 7,2 Prozent. Am Anleihemarkt kam es zu einer Kursrally, die Zinsen sanken also deutlich. In Seoul ging es lediglich um 0,8 Prozent nach unten. Das Marktbarometer in Sydney büßte 0,9 Prozent ein. An den chinesischen Börsen kamen die Indizes in Schanghai um 0,2 und in Hongkong (Späthandel) um 1,4 Prozent zurück. Die höher als erwartet ausgefallenen Zölle belasteten zwar die chinesischen Exporte, mit Blick auf potenzielle neue Stimuli Pekings als Gegenmaßnahme und die Entwicklung der künstlichen Intelligenz in China könnten sich Aktien aber dennoch widerstandsfähig zeigen, sagte Tai Hui, Marktstratege bei JP Morgan. Etwas unterstützt haben könnte auch, dass der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Dienstleistungssektor im März weiter in den Expansion anzeigenden Bereich gestiegen ist.

CREDIT

Deutlich ausgeweitet zeigen sich am Donnerstag die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Anleihen. Wie andere Risikomärkte spiegeln sie die verschnupfte Reaktion auf die US-Strafzoll-Ankündigungen von Präsident Trump vom Vorabend. Allerdings reagiert der CDS-Markt selektiver als die Aktienbörsen. So fallen die Aktien von Banken wie Deutsche und Commerzbank um bis zu 5 Prozent, ihre 5-Jahres-CDS-Prämien weiten sich aber am Donnerstagvormittag nur moderat aus auf 66 nach 65 Basispunkten und 55 nach 54 Bp. Übergeordnet belastet den Bankensektor die Sorge vor steigender Inflation, ausbleibenden Zinsssenkungen und verringerter Kreditnachfrage durch ein gebremstes Wirtschaftswachstum.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

DHL

rechnet im deutschen Brief- und Paketgeschäft ab 2025 mit einer Stabilisierung des operativen Gewinns EBIT bei 1 Milliarde Euro, aber erst nach 2030 wieder mit steigenden Gewinnen in dem Segment. Dies geht aus einer Investorenpräsentation zum Kapitalmarkttag des Bonner Logistikkonzerns in London hervor, die online verfügbar ist. Die kürzlich ausgegebenen Ziele für 2025 und die mittelfristigen Ziele bestätigte die DHL Group.

DHL

Die neuen US-Importzölle der Trump-Administration werden DHL-CEO Tobias Meyer zufolge voraussichtlich weltweit zu geringeren Handelsvolumina mit den USA und neuen Lieferkettenstrukturen führen. Der Bonner Logistikkonzern sei aber vorbereitet, und die Volumen-Auswirkungen auf DHL selbst seien derzeit unklar. Sie hingen nicht zuletzt von den Entscheidungen der Kunden des Konzerns ab, sagte Meyer auf dem Kapitalmarkttag der DHL Group in London. Der Konzern selbst sei "zum US-Handel deutlich weniger exponiert als zum Rest der Welt".

DEEPL

Das Kölner Startup Deepl erwägt einem Magazinbericht zufolge einen Börsengang. Der Anbieter von Übersetzungstechnologie könnte nächstes Jahr an die Börse gehen, berichtet das auf Startups spezialisierte Magazin Sifted, das von der Financial Times gestützt wird. Deepl wurde in einer Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr mit 2 Milliarden US-Dollar bewertet.

JUNGHEINRICH

will mit einer neuen Risikokapitalgesellschaft künftig in Startups investieren. Wie der Gabelstaplerhersteller mitteilte, hat er "Uplift Ventures" gegründet, die die internationalen Venturing-Aktivitäten des Konzerns künftig verantworten wird. Die Schwerpunkte seien KI-basierte Optimierung von Lieferketten und Materialflüssen, Robotics, autonome Logistiksysteme, nachhaltige Energielösungen, digitale Plattformen sowie Lösungen rund um Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit.

HOLCIM

verstärkt sich über einen Zukauf in Peru und will darüber die Expansion in Lateinamerika beschleunigen. Wie der Schweizer Baustoffkonzern mitteilte, erwirbt er die Compania Minera Luren, einen Hersteller von Wandsystemen, die energieeffiziente Dämmung und Spezialmörtel kombinieren. Das Unternehmen stelle Spezialbaustoffe her, darunter auch Mineralien für industrielle Anwendungen.

SANOFI

hat für seinen Medikamentenkandidaten Rilzabrutinib zur Behandlung von zwei seltenen Erkrankungen des Immunsystems von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Orphan-Drug-Status zuerkannt bekommen. Das teilte der französische Pharmakonzern jetzt mit. Mit dem Status sind etliche Vergünstigungen im Zulassungsverfahren verbunden.

THALES

plant für dieses Jahr die Einstellung von 8.000 Mitarbeitern, die Hälfte davon an seinen Standorten in Frankreich und Großbritannien. Der französische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern erklärte am Donnerstag, ein weltweites Einstellungsprogramm sei notwendig, um das Wachstum des Unternehmens in seinen drei Geschäftsbereichen zu unterstützen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2025 06:56 ET (10:56 GMT)

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