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MÄRKTE USA/Börse vor Ausverkauf - Trump-Zölle schocken Anleger

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE USA/Börse vor Ausverkauf - Trump-Zölle schocken Anleger

DOW JONES--Die US-Börsen dürften mit kräftigen Verlusten in den Handel am Donnerstag starten, nachdem Präsident Donald Trump am späten Mittwoch die Details seiner Strafzölle bekanntgegeben hat. Diese fielen höher aus als von vielen Beobachtern erwartet. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 3,8 Prozent im Minus.

Die USA werden Einfuhren aus anderen Ländern künftig pauschal mit zusätzlichen Zöllen von 10 Prozent belegen. Für einige Handelspartner sind diese Zölle jedoch noch höher. Auf Importe aus der EU kommen 20 Prozent, auf japanische Waren 24 und auf chinesische 34 Prozent.

Marktteilnehmer befürchten, dass die höheren Zölle die Inflation in die Höhe treiben, die Gewinne der Unternehmen schmälern und die Wirtschaft letztlich in eine Rezession treiben werden. Eine steigende Inflation könnte die US-Notenbank sogar zwingen, die Zinsen zu erhöhen, heißt es.

Dieses Szenario belastet besonders die zinssensitiven Technologiewerte, die im nachbörslichen Handel am Mittwoch schon heftige Verluste verbucht hatten - und dies trotz sinkender Marktzinsen. Vorbörslich verbilligen sich etwa Amazon um 6,4 Prozent, Alphabet um 3,5 Prozent, Meta um 5,3 Prozent und Nvidia um 5,8 Prozent

Apple fallen um 7,8 Prozent. Der iPhone-Hersteller ist sehr stark von asiatischen Zulieferern abhängig. Die Analysten der Citigroup rechnen vor, dass die kumulierten Zölle auf Einfuhren aus China 54 Prozent betragen würden, die Apple nicht an die Kunden weitergeben könnte. In der Folge würde die Bruttomarge um etwa 9 Prozent schrumpfen.

Auch der Sportartikelhersteller Nike lässt einen Großteil seiner Produkte in Asien fertigen. Die Aktie bricht um über 12 Prozent ein. Der Discounter Dollar Tree (-11%) bezieht einen Großteil seines Warenangebots aus China.

Angesichts der sich eintrübenden Aussichten für die Konjunktur und die Aktienbörsen flüchten die Anleger in "sichere Häfen". Der Goldpreis, der über Nacht kräftig zugelegt und ein neues Rekordhoch erreicht hatte, kommt aktuell wieder etwas zurück. Nach wie vor gesucht sind US-Staatsanleihen. Im Gegenzug sinken die Renditen. Im Zehnjahresbereich geht es um 14 Basispunkte abwärts.

Der Dollar gerät derweil auf breiter Front stark unter Druck, besonders gegenüber Fluchtwährungen wie dem Yen. Der Dollarindex fällt um 1,7 Prozent. Der Welthandel werde überwiegend in der Leitwährung Dollar abgewickelt. Sollte die globale Konjunktur nun erlahmen, werde auch die Nachfrage nach dem Dollar sinken, heißt es im Handel.

Konjunktursorgen lassen den Ölpreis deutlich nachgeben. Akteure am Ölmarkt fürchten, dass die Nachfrage als Folge eines Handelskriegs drastisch zurückgehen werde.

Die Konjunkturdaten des Tages dürften von dem Zollthema in den Hintergrund gedrängt werden. Außerdem steht das eigentliche Highlight erst am Freitag mit dem offiziellen Arbeitsmarktbericht für März auf der Agenda. Veröffentlicht wurde am Donnerstag zunächst das Handelsbilanzdefizit aus dem Februar. Es hat sich im Vergleich zum Januar etwas stärker verringert als angenommen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der vergangenen Woche etwas deutlicher zurück als von Volkswirten erwartet. Etwas später folgen die März-Einkaufsmanagerindizes für das nicht-verarbeitende Gewerbe.

=== 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:10  % YTD 
EUR/USD     1,1093    +2,4%   1,0828   1,0857  +4,6% 
EUR/JPY    161,9690    +0,6%  161,0315  162,7140  -1,1% 
EUR/CHF     0,9535    -0,2%   0,9551   0,9578  +2,2% 
EUR/GBP     0,8428    +1,2%   0,8331   0,8372  +0,7% 
USD/JPY    146,0095    -1,8%  148,7225  149,8705  -5,5% 
GBP/USD     1,3162    +1,2%   1,3000   1,2968  +3,8% 
USD/CNY     7,1883    -0,5%   7,2270   7,1771  +0,2% 
USD/CNH     7,3051    -0,3%   7,3254   7,2756  -0,5% 
AUS/USD     0,6357    +1,5%   0,6260   0,6301  +1,1% 
Bitcoin/USD 82.438,15    -2,8% 84.829,95 86.392,45  -9,3% 
 
ROHOEL     zuletzt  VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    67,09    70,01   -4,2%   -2,92  +1,6% 
Brent/ICE    70,42    73,37   -4,0%   -2,95  +0,2% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold      3071,29   3134,15   -2,0%   -62,87 +19,4% 
Silber      28,73    31,46   -8,7%   -2,73 +12,6% 
Platin     866,38    911,67   -5,0%   -45,29  +4,1% 
Kupfer      4,88     5,04   -3,2%   -0,16 +20,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/kla

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April 03, 2025 08:50 ET (12:50 GMT)

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