
Der deutsche Sportartikelhersteller verzeichnet zweistellige Kursverluste nach Trumps Handelsrestriktionen, die Importgüter aus Asien betreffen und die Branche erschüttern.
Die Aktien des deutschen Sportartikelherstellers Adidas erlebten am Donnerstag einen verheerenden Einbruch von über zehn Prozent, nachdem US-Präsident Donald Trump eine neue Welle globaler Strafzölle angekündigt hatte. Der Schock traf die gesamte Sportartikelbranche mit voller Wucht und schickte auch den DAX auf Talfahrt, der zeitweise unter die Marke von 22.000 Punkten rutschte. Besonders schwer wiegt die Situation für Adidas, da das Unternehmen laut Analysten von Citi mehr als 60 Prozent seiner Produkte aus den nun von Trumps Zöllen betroffenen Ländern wie China, Vietnam und Indonesien bezieht. Diese massive Abhängigkeit von asiatischen Produktionsstätten macht den Konzern besonders anfällig für die angekündigten Handelsbeschränkungen und könnte die Profitabilität des ohnehin angeschlagenen Sektors weiter unter Druck setzen. Die Marktteilnehmer reagierten entsprechend nervös und zogen sich in großem Stil aus zyklischen Konsumwerten zurück, was die deutliche Abstrafung der Adidas-Aktie erklärt.
Branchenweite Erschütterungen durch Handelspolitik
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Nicht nur Adidas leidet unter den neuen handelspolitischen Entwicklungen. Der gesamte Sportartikelsektor verzeichnete drastische Kursverluste, wobei auch der heimische Konkurrent Puma ähnlich stark getroffen wurde und ebenfalls zweistellige Verluste hinnehmen musste. Selbst der US-amerikanische Branchenriese Nike konnte sich dem Abwärtssog nicht entziehen und verzeichnete im vorbörslichen Handel in den USA deutliche Kursverluste. Die Situation ist besonders brisant, da die Sportartikelbranche bereits vor dieser Entwicklung mit Herausforderungen zu kämpfen hatte und nun durch die drohenden Zusatzkosten durch Importzölle weiter belastet wird. Analysten befürchten, dass die Unternehmen entweder ihre Margen reduzieren oder die höheren Kosten an die Verbraucher weitergeben müssen, was in beiden Fällen negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben dürfte.
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