
Der Technologiekonzern verzeichnet Kursverluste nach Bekanntgabe der Dotmatics-Übernahme. Die Akquisition erweitert das Portfolio im Bereich Lebenswissenschaften.
Der Technologiekonzern Siemens verzeichnete am Handelstag einen deutlichen Kursrückgang im Zuge der Bekanntgabe einer umfangreichen Übernahme im Bereich Life-Science-Software. Der DAX-Wert gehörte zu den größten Verlierern im deutschen Leitindex, der insgesamt unter erheblichem Verkaufsdruck stand. Siemens plant die Übernahme des US-Unternehmens Dotmatics für 5,1 Milliarden US-Dollar, um seine Softwarekompetenz im Bereich Life Sciences deutlich auszubauen. Diese strategische Entscheidung wurde von Anlegern jedoch kritisch aufgenommen, was sich im Kursverlauf widerspiegelte. Der DAX selbst verlor zwischenzeitlich über 3 Prozent und rutschte auf etwa 21.715 Punkte ab, wozu die Siemens-Aktie einen erheblichen Beitrag leistete. Die Verunsicherung der Börsenteilnehmer an den deutschen Handelsplätzen war deutlich spürbar.
Strategische Neuausrichtung im Software-Segment
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Mit der Akquisition von Dotmatics, einem führenden Anbieter von Forschungs- und Entwicklungssoftware für die Pharmaindustrie, erweitert Siemens sein Portfolio im Bereich Product Lifecycle Management in den Lebenswissenschaften. Das amerikanische Zielunternehmen erwirtschaftet beeindruckende operative Margen von über 40 Prozent und soll die Marktreichweite von Siemens um zusätzliche 11 Milliarden US-Dollar vergrößern. Die Transaktion wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen sein. Fachleute betonen die strategische Sinnhaftigkeit der Erweiterung der Softwarefähigkeiten von Siemens, die in der Vergangenheit bereits zu einem überdurchschnittlichen Wachstum gegenüber Wettbewerbern beigetragen haben. Dennoch bleibt fraglich, ob diese Übernahme kurzfristig zur Konzernbewertung beitragen wird oder lediglich ein weiterer unterbewerteter Teil in der Summe-der-Teile-Bewertung von Siemens bleibt. Die Finanzierung erfolgt über Anteilsverkäufe, was bei Anlegern offenbar weitere Bedenken auslöste.
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