
Häufige Erreger für die typischen Erkältungskrankheiten seien auch weiterhin RS-Viren, aber auch Rhinoviren. "Eine gute Nachricht ist, dass unsere Praxen zwar weiterhin viele Grippefälle behandeln, die Zahl aber immer weiter sinkt", sagte sie. "Aus unserer Erfahrung ein gutes Zeichen, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Ende der Grippewelle zusteuern."
Nach Ansicht von Buhlinger-Göpfarth ist aber weiterhin Vorsicht geboten. "Gerade das aktuell ja sehr wechselhafte Wetter begünstigt erfahrungsgemäß, dass Atemwegsinfekte weiterhin aktiv zirkulieren." Sie rate daher den Patienten, bei der morgendlichen Wahl der Kleidung nicht nur an die mittägliche Sonne zu denken, sondern auch die kälteren Stunden am Morgen und am Abend im Blick zu haben. "Zudem sollte man, gerade wenn man sich viel in Innenräumen befindet, an das regelmäßige Lüften und Händewaschen denken", sagte die Hausärzte-Verbandschefin.
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