
Top-Manager des Unterkunftsvermittlers veräußern Anteile im Millionenwert, während die Aktie nahe des Jahrestiefs notiert - dennoch zeigt das Unternehmen robuste Finanzergebnisse.
Die Aktie des Unterkunftsvermittlers Airbnb befindet sich derzeit in einer angespannten Lage. Der Kurs fiel zuletzt um nahezu 9 Prozent und notiert nun in der Nähe seines 52-Wochen-Tiefststands von 110,38 US-Dollar. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit bedeutenden Aktienverkäufen durch hochrangige Unternehmensvertreter. Der Vorstandsvorsitzende und Verwaltungsratspräsident von Airbnb veräußerte Anfang April 2025 Aktien im Wert von rund 4,63 Millionen US-Dollar. Die Transaktion umfasste 38.459 Anteile zu Preisen zwischen 120,00 und 121,35 US-Dollar je Aktie. Nach diesem Verkauf hält er weiterhin über 11,7 Millionen Anteile direkt sowie weitere Bestände über Treuhandvermögen. Gleichzeitig trennte sich der Technologievorstand des Unternehmens von 700 Aktien zu einem Preis von 119,67 US-Dollar pro Stück, was einem Gesamtwert von 83.769 US-Dollar entspricht. Nach dieser Transaktion verfügt er noch über 170.019 Unternehmensanteile. Beide Verkäufe erfolgten im Rahmen vorher festgelegter Handelspläne gemäß Regel 10b5-1, die bereits im August 2024 beschlossen wurden.
Trotz Kursrückgang solide Finanzkennzahlen
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Airbnb?
Ungeachtet der aktuellen Kursschwäche präsentiert sich das Unternehmen in finanzieller Hinsicht weiterhin robust. Im vierten Quartal 2024 konnte Airbnb einen Umsatzanstieg von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnen, wodurch ein Gesamtumsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar erzielt wurde. Der Bruttobuchungswert stieg ebenfalls um 13 Prozent auf 17,6 Milliarden US-Dollar, getragen von einem 12-prozentigen Wachstum bei den gebuchten Übernachtungen und Erlebnissen, die sich auf insgesamt 111 Millionen beliefen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. Bemerkenswert sind zudem die beeindruckenden Bruttogewinnmargen von 83 Prozent sowie die Tatsache, dass das Unternehmen mehr Barmittel als Schulden in seiner Bilanz aufweist. Dennoch steht die Aktie unter Druck, was teilweise auf breitere Marktverkäufe im Reise- und Gastgewerbesektor zurückzuführen ist, ausgelöst durch reduzierte Gewinnprognosen im Luftfahrtbereich aufgrund eines Rückgangs der Verbraucherausgaben. Trotz dieser branchenweiten Herausforderungen bleiben Analysten angesichts der strategischen Initiativen und der soliden Finanzleistung von Airbnb optimistisch bezüglich der Zukunftsaussichten des Unternehmens.
Airbnb-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Airbnb-Analyse vom 4. April liefert die Antwort:
Die neusten Airbnb-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Airbnb-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Airbnb: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...