
Pharmakonzern sichert sich Zugang zu innovativem Faktor-XI-Inhibitor für Schlaganfallbehandlung, während Blackstone gleichzeitig AirTrunk-Datencenter veräußern möchte.
Blackstone Life Sciences und Anthos Therapeutics haben bekannt gegeben, dass Novartis die Übernahme von Anthos Therapeutics abgeschlossen hat. Der Deal wird mit bis zu 3,1 Milliarden Dollar bewertet, wovon 925 Millionen Dollar sofort gezahlt wurden. Anthos, das 2019 von Blackstone Life Sciences und Novartis gegründet wurde, entwickelt den neuartigen Faktor-XI-Inhibitor Abelacimab, der sich derzeit in der Phase-3-Entwicklung zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern befindet. Die Aktie von Blackstone schloss am Donnerstag bei 120,68 Euro und verzeichnete einen Wochenverlust von 5,08%.
Gleichzeitig erwägt Blackstone den Verkauf zweier AirTrunk-Rechenzentren in Sydney und Melbourne. Das Unternehmen hat Gespräche mit Beratern über die Veräußerung dieser etablierten Rechenzentren aufgenommen, die jeweils auf etwa 2 Milliarden australische Dollar (1,3 Milliarden US-Dollar) geschätzt werden. Dieser Schritt spiegelt Blackstones fortlaufende Bemühungen wider, sein Portfolio zu optimieren und günstige Marktbedingungen zu nutzen.
Marktsituation und Herausforderungen
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Die anhaltende Marktvolatilität hat Blackstone stark getroffen. Die Aktie liegt mittlerweile knapp 37% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 191,14 Euro, das im November 2024 erreicht wurde. Auch der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von 148,71 Euro ist mit fast 19% beträchtlich. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit neuen aggressiven Zollpolitiken, die Befürchtungen einer Rezession und Stagflation schüren und zu einer deutlichen Verlangsamung von Deals und Investitionsaktivitäten führen.
Zusätzlich zu den Marktherausforderungen sieht sich Blackstone mit regulatorischen Hürden konfrontiert. Zusammen mit anderen großen Private-Equity-Firmen übt das Unternehmen Druck auf die britische Regierung aus, vorgeschlagene Reformen zur Besteuerung von Carried Interest zu ändern. Großbritannien plant, Carried Interest ab April 2026 von Kapitalerträgen in Einkommen umzuklassifizieren, was potentiell dazu führen könnte, dass auch Nicht-UK-Residenten für in Großbritannien geleistete Arbeit besteuert werden, selbst nachdem sie das Land verlassen haben. Diese Änderungen könnten die Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs beeinträchtigen, die Steuerkonformität verkomplizieren und Investitionen abschrecken.
Blackstone wird seine Ergebnisse für das erste Quartal 2025 am 17. April in einer Investorenkonferenz vorstellen, die per Webcast öffentlich zugänglich sein wird. Angesichts der aktuellen Jahresperformance von -28,74% und der erhöhten Volatilität von 52,87% (annualisiert über 30 Tage) dürften Investoren die Strategieausrichtung und Zukunftsperspektiven mit besonderem Interesse verfolgen.
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