
Der Außenwerbungsexperte verzeichnet beachtliche Finanzzuwächse mit Rekordumsatz von 2,05 Milliarden Euro und plant großzügigere Gewinnbeteiligung für Investoren
Der Außenwerbekonzern Ströer hat im Geschäftsjahr 2024 erstmals die Umsatzmarke von 2 Milliarden Euro überschritten. Die Aktie notierte am Donnerstag bei 51,45 Euro und verzeichnete in den letzten 30 Tagen einen Rückgang von 6,11 Prozent. Trotz dieser kurzfristigen Kurskorrektur liegt die Aktie seit Jahresbeginn mit 11,41 Prozent im Plus.
Ströer konnte seine Erlöse um 7 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro steigern, wobei das organische Wachstum bei 6 Prozent lag. Besonders beeindruckend entwickelte sich das um Sondereffekte bereinigte EBITDA, welches um 10 Prozent auf den Rekordwert von 626 Millionen Euro anstieg. Das bereinigte EBIT verzeichnete sogar einen Zuwachs von 20 Prozent auf 320 Millionen Euro. Der freie Cashflow konnte nahezu verdoppelt werden und erreichte 158 Millionen Euro, was die solide Finanzstruktur des Konzerns unterstreicht.
Deutliche Dividendenerhöhung und optimistischer Ausblick
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Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung erhöht Ströer die Dividende für das Geschäftsjahr 2024 signifikant von 1,85 Euro auf 2,30 Euro je Aktie. Diese Entscheidung basiert auf dem deutlichen Anstieg des Nettoergebnisses von 112,4 Millionen Euro auf 147,5 Millionen Euro. Die Ausschüttungsquote liegt dabei im Rahmen der Unternehmenspolitik, wonach 50 bis 75 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses an die Aktionäre fließen.
Für das laufende Jahr 2025 zeigt sich Ströer zuversichtlich und prognostiziert ein organisches Umsatzwachstum von etwa 6,4 Prozent, was dem Niveau des Vorjahres entspricht. Das bereinigte EBITDA soll leicht über dem Wert des Vorjahres liegen. Besonders stark dürfte das erste Quartal ausfallen, für das Ströer im Bereich Außenwerbung ein Wachstum von 13 bis 14 Prozent erwartet.
Strategische Neuausrichtung im Gespräch
Ströer befindet sich derzeit in Gesprächen über einen möglichen Verkauf seines Kerngeschäfts mit der Außenwerbung. Diese strategische Überlegung könnte die Marktposition des Unternehmens weiter stärken und zusätzliche Ressourcen für zukünftige Investitionen freisetzen.
Die Aktie bewegt sich aktuell 23,55 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 67,30 Euro, das im Mai 2024 erreicht wurde. Im Vergleich zum 52-Wochen-Tief von 45,12 Euro vom Januar 2025 notiert die Aktie jedoch 14,03 Prozent höher. Die technischen Indikatoren zeigen mit einem RSI von 47,5 eine neutrale Marktlage, während die Aktie mit 7,41 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt handelt.
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