
Der Automobilzulieferer verzeichnet positive Cashflow-Entwicklung und implementiert Restrukturierungsmaßnahmen für langfristiges Wachstum trotz Sonderbelastungen.
ElringKlinger hat im Geschäftsjahr 2024 trotz widriger Marktbedingungen operative Ziele erreicht und eine klare Zukunftsstrategie entwickelt. Die Aktie des Automobilzulieferers notiert aktuell bei 4,74 Euro und verzeichnet damit einen beachtlichen Anstieg von 13,26 Prozent seit Jahresbeginn, wenngleich sie im 12-Monats-Vergleich mit einem Minus von 30,90 Prozent deutlich unter Druck stand.
Der Konzern erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von 1,803 Milliarden Euro, was einer organischen Veränderung von minus 0,9 Prozent entspricht. Die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 4,9 Prozent. Das Ergebnis wurde jedoch durch einmalige Sondereffekte in Höhe von 238 Millionen Euro belastet, die aus verschiedenen strategischen Maßnahmen resultierten. Positiv hervorzuheben ist die Steigerung des operativen Free Cashflows auf 58,4 Millionen Euro.
Verkäufe und Standortschließungen als Teil der Neuausrichtung
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Im Zuge seiner strategischen Neuorientierung hat ElringKlinger entscheidende Schritte unternommen. Das Unternehmen trennte sich von zwei Tochtergesellschaften in der Schweiz und den USA und stellte die Aktivitäten an den Standorten Thale in Deutschland sowie Fremont in den USA ein. Diese Entscheidungen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Optimierung der Investitionen und Steigerung der Profitabilität. CEO Thomas Jessulat unterstrich, dass diese Maßnahmen essentiell für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns sind.
Die mittelfristigen Aussichten des Unternehmens gestalten sich vielversprechend, was sich auch im 30-Tage-Trend der Aktie widerspiegelt, die in diesem Zeitraum um 9,47 Prozent zulegen konnte. Mit einem Abstand von 7,58 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt zeigt der Titel zudem relative Stärke im längerfristigen Chartbild.
Vorsichtiger Ausblick für 2025 mit klaren mittelfristigen Zielen
Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich ElringKlinger angesichts des herausfordernden Marktumfelds zurückhaltend. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Die bereinigte EBIT-Marge soll weiterhin bei etwa 5 Prozent liegen, während der operative Free Cashflow auf 1 bis 3 Prozent des Konzernumsatzes prognostiziert wird.
Mittelfristig verfolgt ElringKlinger jedoch ehrgeizigere Ziele und strebt eine deutliche Verbesserung der Ertragskraft an. Die EBIT-Marge soll in den kommenden Jahren auf 7 bis 8 Prozent ansteigen. Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt das Unternehmen optimistisch und investiert weiterhin gezielt in zukunftsweisende Technologien, besonders im Bereich der Elektromobilität. Parallel dazu arbeitet der Konzern kontinuierlich an der Stärkung seiner finanziellen Stabilität, um die Marktposition langfristig zu sichern und auszubauen.
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