
Der Düsseldorfer Rüstungskonzern verzeichnet Kursgewinne trotz schwächelndem Marktumfeld, gestärkt durch die Kartellfreigabe für das europäische Kampfpanzersystem.
Die Aktien des Rüstungskonzerns Rheinmetall erwiesen sich am Freitag als Fels in der Brandung inmitten eines schwächelnden Gesamtmarktes. Während der DAX und andere deutsche Indizes unter Verkaufsdruck standen, konnte der Düsseldorfer Konzern gegen den Trend zulegen. Beflügelt wurde die positive Kursentwicklung durch die Freigabe des Bundeskartellamts für ein bedeutendes Joint Venture zur Entwicklung des neuen europäischen Kampfpanzersystems MGCS (Main Ground Combat System). Die Bonner Wettbewerbsbehörde erteilte grünes Licht für das Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall mit KNDS (mit deutschen und französischen Ablegern) sowie dem französischen Technologiekonzern Thales. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen "MGCS Project Company" mit Sitz in Köln firmieren und soll die Nachfolge des Leopard 2 Panzers entwickeln. Dieses deutsch-französische Zukunftsprojekt stellt eines der ambitioniertesten Rüstungsvorhaben in Europa dar und sichert Rheinmetall langfristige Wachstumsperspektiven.
Analysten heben Kursziele an
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Die Kursgewinne wurden zusätzlich durch positive Analystenkommentare unterstützt. Besonders ins Gewicht fiel eine Empfehlung der Investmentbank Exane BNP Paribas, die Rheinmetall weiterhin als "Top Pick" im Rüstungssektor einstuft und das Kursziel auf beachtliche 1500 Euro angehoben hat. Analyst Sebastian Growe sieht trotz des bereits starken Kursanstiegs seit Jahresbeginn weiteres Potenzial für die Aktie. Im Gegensatz dazu mussten andere Branchenwerte wie Hensoldt und Renk Kursrückgänge nach Analystenstimmen hinnehmen. Die Rheinmetall-Papiere zeigen sich damit erstaunlich robust gegen die durch Trumps Zollankündigungen ausgelösten Konjunktursorgen, die den breiteren Markt belasteten. Angesichts der geopolitischen Spannungen und den damit verbundenen Verteidigungsinvestitionen in Europa behält der Rüstungssektor seine strategische Bedeutung bei Investoren, wobei Rheinmetall durch die jüngsten Entwicklungen seine Position als Branchenführer festigen konnte.
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