
DJ EU/von der Leyen: Wollen "fairen" Rohstoffhandel mit zentralasiatischen Ländern
DOW JONES--EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Freitag beim ersten Gipfeltreffen der EU und Zentralasiens im usbekischen Samarkand ein Investitionspaket von 12 Milliarden Euro angekündigt. Dieses soll die Zusammenarbeit der EU mit Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan im Rahmen der EU-Strategie Global Gateway stärken und Investitionen in strategischen Bereichen ankurbeln.
"Wir sind Partner der Wahl und können uns aufeinander verlassen. Um diese neue Ära anzustoßen, starten wir ein Global-Gateway-Investitionspaket in Höhe von 12 Milliarden Euro - und stärken damit die Verkehrsverbindungen zwischen uns, vertiefen die Zusammenarbeit in den Bereichen kritische Rohstoffe, digitale Konnektivität, Wasser und Energie", sagte von der Leyen und fügte an: "Wir alle brauchen die entscheidenden Rohstoffe für den sauberen Übergang und die saubere Wirtschaft von morgen.
"Zentralasien hat einen bedeutenden Anteil an den weltweiten Reserven, und Europa möchte ein faires Angebot machen, ein besonderes Angebot", sagte sie. "Als Partner wollen wir lokale Wertschöpfungsketten für die kritischen Mineralien aufbauen." Die EU strebe eine langfristige Partnerschaft an.
"Schon jetzt haben wir Vereinbarungen zu kritischen Rohstoffen mit Kasachstan und Usbekistan unterzeichnet. Und heute heben wir diese Zusammenarbeit auf ein höheres Niveau, indem wir eine gemeinsame Absichtserklärung zu kritischen Rohstoffen billigen", so von der Leyen weiter. Das werde private Investitionen im großen Stil in der gesamten Region anziehen. Es handele sich um eine Partnerschaft, von der Europa ebenso wie Zentralasien profitieren dürfte.
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(Mitarbeit: Edith Hancock)
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April 04, 2025 11:29 ET (15:29 GMT)
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