
Der US-Halbleiterhersteller plant ein gemeinsames Unternehmen mit dem taiwanesischen Fertiger TSMC, während neue chinesische Handelsbeschränkungen Herausforderungen schaffen.
Die Intel-Aktie verzeichnete einen bemerkenswerten Aufschwung im nachbörslichen US-Handel, mit einem Kursanstieg von 7,5 Prozent auf 23,62 US-Dollar. Dieser signifikante Zuwachs folgt auf Berichte über eine mögliche strategische Neuausrichtung des traditionsreichen US-Chipherstellers. Laut Medienberichten haben Intel und der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC eine vorläufige Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens getroffen. Die Kooperation sieht vor, dass ausgewählte Fertigungsstätten von Intel gemeinsam betrieben werden sollen, wobei TSMC einen Anteil von 20 Prozent an der neuen Firma übernehmen würde. Diese potenzielle Partnerschaft wird von Marktbeobachtern als entscheidender Schritt für Intels Zukunftsaussichten gewertet. Der neue CEO Lip-Bu Tan scheint mit dieser Initiative das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs bringen zu wollen, nachdem Intel in den vergangenen Jahren gegenüber der Konkurrenz an Boden verloren hatte. Die Zusammenarbeit mit TSMC, einem führenden Akteur im Chipfertigungssektor, könnte Intel helfen, technologische Lücken zu schließen und seine Marktposition zu festigen.
Geopolitische Herausforderungen trüben Aussichten
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Während die Joint-Venture-Pläne für positive Stimmung sorgen, werfen geopolitische Spannungen einen Schatten auf die Zukunftsaussichten des Unternehmens. Die chinesische Regierung hat angekündigt, ab dem 10. April einen Zoll von 34 Prozent auf alle Importe aus den USA zu erheben. Zudem wurden Ausfuhrkontrollen für mehrere Seltene Erden mit sofortiger Wirkung implementiert, und elf US-Konzerne wurden auf eine schwarze Liste gesetzt. Diese handelspolitischen Maßnahmen Pekings könnten erhebliche Auswirkungen auf die globalen Lieferketten der Halbleiterindustrie haben und stellen für Intel ein zusätzliches Risiko dar. Die Gemengelage aus vielversprechender strategischer Neuausrichtung einerseits und drohenden Handelskonflikten andererseits erzeugt bei Investoren sowohl Hoffnung als auch Unsicherheit. Experten beobachten nun gespannt, wie sich die Details der Partnerschaft mit TSMC konkretisieren und welche Gegenmaßnahmen Intel bezüglich der chinesischen Zölle ergreifen wird.
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