
Der japanische Spielehersteller setzt Vorbestellungen für die neue Konsole aufgrund aktueller Handelsbarrieren aus, hält jedoch am Einführungstermin im Juni fest
Nintendo hat die Vorbestellphase für seine neue Spielkonsole Switch 2 in den Vereinigten Staaten überraschend verschoben. Der ursprünglich für den 9. April geplante Verkaufsstart wurde ausgesetzt, während der japanische Spielekonzern die möglichen Auswirkungen der von US-Präsident Trump kürzlich verhängten Zölle und die sich verändernden Marktbedingungen evaluiert. Diese Entscheidung könnte erhebliche Folgen für den Aktienkurs des Unternehmens haben, da die Switch 2 als wichtiger Umsatztreiber für die kommenden Geschäftsjahre gilt. Trotz der Verzögerung bei den Vorbestellungen hält Nintendo am geplanten Markteinführungstermin am 5. Juni 2025 fest.
Zollbelastungen bedrohen Preisgestaltung
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Die jüngsten handelspolitischen Maßnahmen der USA stellen Nintendo vor besondere Herausforderungen. Besonders problematisch sind die neuen Zollsätze für Japan, das nun mit einem Zoll von 24 Prozent konfrontiert wird, sowie für Vietnam mit sogar 46 Prozent. Der asiatische Produktionsstandort Vietnam hatte Nintendo ursprünglich als Alternative zu China gewählt, um früheren Zöllen aus Trumps erster Amtszeit auszuweichen. Die neue Konsole soll mit einem Verkaufspreis von 449,99 US-Dollar auf den Markt kommen und bietet gegenüber dem Vorgängermodell zahlreiche Verbesserungen, darunter ein 7,9-Zoll-1080p-Display, 256 GB Speicherplatz und eine neue C-Taste für In-Game-Sprachchat. Die ohnehin höheren Preise für die Konsole sowie für die Spiele, die bis zu 79,99 US-Dollar kosten sollen, könnten durch die Zollbelastungen weiter steigen und damit die Verbraucherakzeptanz und letztlich die Verkaufszahlen beeinträchtigen. Die US-Märkte reagierten bereits negativ auf die neuen Handelspolitiken und verzeichneten den stärksten Rückgang seit Mitte 2020.
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