
Mehrere Vorstandsmitglieder des Halbleiterunternehmens verkaufen Wertpapiere nahe dem Jahrestief, während Experten Kurszielerhöhungen aufgrund neuer Produktinnovationen prognostizieren.
In den ersten Apriltagen dieses Jahres haben sich mehrere hochrangige Führungskräfte des Halbleiterunternehmens Arteris von bedeutenden Aktienpaketen getrennt. Der Chief Operating Officer Laurent R. Moll verkaufte insgesamt etwa 5.963 Aktien im Gesamtwert von rund 41.227 Euro. Die Veräußerungen erfolgten in zwei Tranchen: zunächst 4.703 Anteile zu einem Durchschnittskurs von 7,12 Euro pro Aktie, später weitere 1.260 Aktien zum Preis von 6,15 Euro je Anteil. Auch Finanzvorstand Nicholas B. Hawkins trennte sich von Unternehmensanteilen im Wert von circa 57.499 Euro, wobei er zunächst 3.888 Aktien zum Kurs von 7,12 Euro und anschließend weitere 4.949 Aktien zu 6,03 Euro je Anteil veräußerte. Gleichzeitig verkaufte der Vizepräsident und Chefjustiziar Paul Alpern Aktien im Wert von etwa 42.242 Euro. Ein Teil der Verkäufe diente der Begleichung von Steuerschulden im Zusammenhang mit der Freigabe von Restricted Stock Units. Bemerkenswert ist, dass die Aktienverkäufe zu einem Zeitpunkt erfolgten, als das Papier nahe seinem 52-Wochen-Tief von 5,76 Euro notierte und im laufenden Jahr bereits über 41 Prozent an Wert verloren hatte.
Positive Signale trotz Kursrückgang
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Trotz der aktuellen Kursschwäche gibt es positive Faktoren für das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 270 Millionen Euro. Arteris weist beeindruckende Bruttogewinnmargen von nahezu 90 Prozent auf. Zudem erhöhten Analysten von Northland ihr Kursziel für die Arteris-Aktie von 14,00 auf 16,00 Euro bei gleichbleibender "Outperform"-Einstufung. Das Unternehmen verzeichnete Aufträge in Höhe von etwa 33,6 Millionen Euro mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 2,2:1, was auf eine starke Dynamik bei neuen Produkteinführungen hindeutet. Besonders das neue FlexGen-Produkt weckt Interesse, da es den durchschnittlichen Verkaufspreis um voraussichtlich 30 Prozent steigern könnte und bereits von 13 potenziellen Kunden evaluiert wird. Auch das FlexNoC 5-Produkt entwickelt sich positiv und machte drei Viertel aller Interconnect-Lizenzen während des Berichtszeitraums aus. Jefferies-Analysten hoben ebenfalls ihr Kursziel von 7,00 auf 11,00 Euro an, behielten jedoch die "Halten"-Einstufung bei, was auf Fortschritte im Microcontroller-Unit-Markt und das Potenzial der FlexGen-Lösung zurückzuführen ist.
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