
Der Wolfsburger Automobilkonzern verzeichnet erhebliche Kursverluste nach Trumps Ankündigung neuer Importzölle, mit Befürchtungen weiterer negativer Entwicklungen.
Die Volkswagen-Aktie ist am Freitag in einen wahren Abwärtssog geraten, nachdem US-Präsident Donald Trump ein radikales Zollpaket angekündigt hatte. Die Vorzugsaktien des Wolfsburger Automobilherstellers brachen um mehr als fünf Prozent ein und notierten zeitweise bei lediglich 85,00 Euro. Dieser Kursrutsch markiert eine Fortsetzung der bereits wochenlangen Talfahrt des Papiers. Vom Zwischenhoch im März hat die VW-Aktie mittlerweile rund 23 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Besonders beunruhigend für Anleger: Mit dem Unterschreiten einer wichtigen Unterstützungslinie am Freitag droht nun sogar ein weiterer Rücksetzer bis zum Mehrjahrestief. Die Ankündigung neuer Importzölle auf Autos aus der Europäischen Union hat die Börsen insgesamt auf Talfahrt geschickt. Die US-Märkte erlebten ihren schwärzesten Tag seit dem Corona-Crash 2020 - eine Entwicklung, die sich auch deutlich auf die europäischen Automobilwerte auswirkte.
Mögliche kurzfristige Erholung in Sicht?
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Trotz der akuten Krisenstimmung gibt es vereinzelt auch vorsichtig optimistische Stimmen. So sieht Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer inmitten der Börsenpanik zumindest kurzfristig positive Effekte für deutsche Hersteller wie Volkswagen. Die genauen Auswirkungen der Zollmaßnahmen sind allerdings schwer abzuschätzen. Auf lange Sicht droht ein beispielloser Handelskrieg, der möglicherweise seit hundert Jahren nicht mehr dagewesene Ausmaße annehmen könnte. Die Gewinnrechnungen vieler Automobilhersteller könnten dadurch dauerhaft belastet werden. Für Volkswagen als einen der größten Automobilexporteure nach Nordamerika steht besonders viel auf dem Spiel. Die charttechnische Lage der Aktie hat sich mit dem Durchbrechen wichtiger Unterstützungslinien deutlich verschlechtert, was auf weitere Kursverluste in den kommenden Handelstagen hindeuten könnte. Anleger verfolgen nun mit Spannung, wie der Konzern auf diese neue Herausforderung reagieren wird.
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