
Die staatliche ghanaische Petroleum Corporation verzeichnet einen Tagesverlust von über 15% und nähert sich dem Jahrestief. Technische Indikatoren weisen auf weiteren Abwärtstrend hin.
Die Ghana National Petroleum Corporation (GNPC) musste am Freitag einen erheblichen Kursrückgang hinnehmen. Der Schlusskurs lag bei 0,16 Euro, was einem Tagesverlust von 15,23 Prozent entspricht. Die negative Entwicklung setzt sich auch im Wochenvergleich fort, mit einem Minus von 20,39 Prozent in den letzten sieben Tagen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 42,09 Prozent an Wert verloren.
Die staatliche Ölgesellschaft, die für die Exploration, Lizenzierung und den Vertrieb von Erdölaktivitäten in Ghana verantwortlich ist, bewegt sich derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Tief. Mit dem aktuellen Kurs liegt die GNPC-Aktie lediglich 4,34 Prozent über diesem Tiefstand. Im Vergleich zum 52-Wochen-Hoch von 0,46 Euro, das am 30. Mai 2024 erreicht wurde, beträgt der Abstand mittlerweile beachtliche 64,70 Prozent.
Technische Indikatoren deuten auf anhaltenden Abwärtstrend hin
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Die technischen Indikatoren verstärken den negativen Ausblick. Der Kurs liegt deutlich unter wichtigen gleitenden Durchschnitten: 17,64 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,20 Euro und sogar 45,58 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 0,30 Euro. Diese Diskrepanz signalisiert einen intakten mittel- bis langfristigen Abwärtstrend.
Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von 79,76 Prozent deutet auf erhebliche Kursschwankungen hin. Dies spiegelt die Unsicherheit wider, die derzeit im ghanaischen Ölsektor herrscht. Das Unternehmen, das 1983 gegründet wurde und seinen Hauptsitz in Tema hat, steht vor der Herausforderung, seine Position im heimischen Energiemarkt zu stabilisieren.
Die GNPC unterhält Partnerschaften mit verschiedenen internationalen Energieunternehmen und ist intensiv an der Entwicklung von Offshore-Projekten beteiligt, darunter das Jubilee-Feld. Trotz dieser strategischen Positionierung setzt sich der Negativtrend an der Börse fort, was Fragen zur zukünftigen Entwicklung des staatlichen Unternehmens aufwirft.
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