
Der österreichische Kommunikationssystem-Anbieter verbucht trotz aktuellem 5,51%-Rückgang eine Jahresplus von 25,64% und überzeugt mit Rekordauftragsbestand im Q1 2025.
Die Frequentis AG verzeichnete am Freitag einen deutlichen Kursrückgang von 5,51 Prozent und schloss bei 34,30 Euro. Trotz dieser Korrektur bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn mit einem Plus von 25,64 Prozent beeindruckend. Der österreichische Spezialist für Kommunikationssysteme im Bereich der Flugsicherung und öffentlichen Sicherheit konnte in den vergangenen zwölf Monaten ein Kursplus von 22,50 Prozent verbuchen.
Am Donnerstag präsentierte Frequentis seine aktuellen Geschäftszahlen und überraschte mit einem deutlichen Anstieg der Auftragseingänge im ersten Quartal 2025. Das Unternehmen profitiert von steigenden Investitionen im Bereich der Flugsicherungssysteme sowie von der fortschreitenden Digitalisierung im öffentlichen Sicherheitssektor. Der Auftragsbestand erreichte ein Rekordniveau, was die mittelfristigen Wachstumsaussichten stützt.
Starke Auftragslage trotz wachsender Herausforderungen
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Die jüngsten Zahlen zeigen, dass Frequentis seine Marktposition in Kernmärkten ausbauen konnte. Besonders im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Nordamerika verzeichnete das Unternehmen signifikante Zuwächse. Die Geschäftsleitung betonte die strategische Bedeutung dieser Regionen für das weitere Wachstum. Gleichzeitig sieht sich Frequentis mit steigenden Kosten für Fachkräfte und Komponenten konfrontiert, was Druck auf die Margen ausübt.
Die aktuelle Wochenentwicklung der Aktie zeigt mit einem Minus von 6,54 Prozent eine gewisse Konsolidierung nach der starken Performance seit Jahresbeginn. Der Kurs notiert jedoch weiterhin deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt, was als technisch positives Signal gewertet wird. Mit einem Abstand von 18,41 Prozent zum längerfristigen Durchschnittskurs zeigt der Titel relative Stärke im Vergleich zum Gesamtmarkt.
Technologische Innovation als Wachstumstreiber
Frequentis konnte in den vergangenen Quartalen durch die erfolgreiche Integration von KI-Technologien in seine Kommunikationssysteme punkten. Die innovativen Lösungen ermöglichen eine verbesserte Spracherkennung und automatisierte Entscheidungsunterstützung in sicherheitskritischen Umgebungen. Dieser technologische Vorsprung verschafft dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile in Ausschreibungen für nationale Infrastrukturprojekte.
Die jüngste Produktvorstellung auf einer internationalen Fachmesse für Flugsicherungstechnik stieß auf großes Interesse bei Branchenexperten. Frequentis erweitert damit sein Portfolio um cloudbasierte Lösungen, die besonders bei kleineren und mittleren Flughäfen auf Resonanz stoßen. Die Umstellung von klassischen Infrastrukturprojekten auf flexible, skalierbare Systeme verspricht langfristig stabilere Umsätze durch wiederkehrende Einnahmen aus Service- und Wartungsverträgen.
Trotz des aktuellen Kursrückgangs bleibt das Kurspotenzial interessant. Mit einem Abstand von 19,29 Prozent zum 52-Wochen-Hoch von 42,50 Euro besteht noch Luft nach oben, während der deutliche Abstand von 46,58 Prozent zum Jahrestief die positive Grundtendenz unterstreicht.
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