
Brennstoffzellen-Spezialist erlebt Kursverlust von über 7% nach schwachen Quartalszahlen und reduzierten Kurszielen von Morgan Stanley und JP Morgan.
Die Vorzugsaktien von FuelCell Energy verzeichneten am Freitag einen deutlichen Rückgang, nachdem mehrere Analysten ihre Bewertungen für das Unternehmen nach der jüngsten Quartalsbilanz herabgestuft hatten. Das im Bereich saubere Energielösungen tätige Unternehmen musste einen Kursrückgang von 7,2 Prozent hinnehmen, was den negativen Trend der vergangenen Handelswochen fortsetzt.
Die Herabstufung erfolgte hauptsächlich aufgrund der schwächer als erwartet ausgefallenen Finanzergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2025. FuelCell Energy meldete einen Umsatzrückgang von 15,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und verfehlte damit die Prognosen der Analysten deutlich. Besonders besorgniserregend war die schrumpfende Bruttomarge, die auf 8,7 Prozent fiel, verglichen mit 12,4 Prozent im Vorjahresquartal.
Die Finanzexperten von Morgan Stanley senkten ihr Kursziel von 4,80 auf 3,60 US-Dollar und stuften die Aktie von "Neutral" auf "Underweight" herab. In ihrer Begründung verwiesen sie auf die anhaltenden Herausforderungen bei der Umsetzung neuer Projekte und die damit verbundenen Verzögerungen bei der Umsatzgenerierung. Auch JP Morgan passte seine Einschätzung an und reduzierte das Kursziel von 4,50 auf 3,75 US-Dollar.
Operative Herausforderungen belasten Geschäftsaussichten
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Die operativen Schwierigkeiten von FuelCell Energy waren ein zentraler Punkt in den Analystenberichten. Das Unternehmen kämpft derzeit mit Verzögerungen bei mehreren Großprojekten, insbesondere beim Toyota-Joint-Venture in Kalifornien, das sich um mehrere Monate verschoben hat. Diese Verzögerungen wirken sich direkt auf die Umsatzprognosen aus und erhöhen die Kapitalkosten.
Zudem berichtete das Management von anhaltenden Lieferkettenproblematiken, die die Produktionskapazität einschränken. Die Beschaffung kritischer Komponenten für die Brennstoffzellenstacks bleibt eine Herausforderung, was zu längeren Produktionszeiten und höheren Kosten führt. Dies spiegelte sich in der jüngsten Gewinnwarnung wider, bei der FuelCell Energy seine Jahresprognose für den Umsatz um 8 Prozent nach unten korrigierte.
Die Barreserven des Unternehmens belaufen sich derzeit auf 328 Millionen US-Dollar, was nach Einschätzung der Analysten für etwa 18 Monate operativen Betrieb ausreichen sollte. Dennoch wächst die Sorge über den anhaltend negativen Cashflow, der im letzten Quartal bei minus 24,5 Millionen US-Dollar lag.
Marktposition im wachsenden Wasserstoffsektor
Trotz der aktuellen Schwierigkeiten verweisen einige Analysten auf die strategische Position von FuelCell Energy im expandierenden Wasserstoffmarkt. Das Unternehmen hat kürzlich eine Partnerschaft mit einem europäischen Energieversorger bekannt gegeben, um gemeinsam an der Entwicklung eines 10-Megawatt-Brennstoffzellenprojekts zu arbeiten.
Die Inflation Reduction Act in den USA und ähnliche Förderprogramme in Europa bieten weiterhin Unterstützung für die Wasserstoffindustrie. FuelCell Energy könnte von diesen Initiativen profitieren, sofern es gelingt, die operativen Herausforderungen zu bewältigen und die Produktionskapazitäten zu skalieren.
Dennoch bleibt die kurzfristige Perspektive für die Aktie herausfordernd. Das Handelsvolumen am Freitag war mit über 1,2 Millionen gehandelten Aktien überdurchschnittlich hoch, was auf ein gestiegenes Interesse der Anleger hindeutet - allerdings vorwiegend auf der Verkaufsseite. Der aktuelle Kurs liegt nun etwa 32 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch, das Anfang Januar erreicht wurde.
Angesichts der aktuellen Marktsituation und der operativen Herausforderungen bleibt abzuwarten, ob FuelCell Energy die Erwartungen im kommenden Quartal erfüllen und das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen kann. Der nächste Quartalsbericht, der für Ende Mai erwartet wird, dürfte ein entscheidender Indikator für die mittelfristige Entwicklung des Unternehmens sein.
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